Sanierung im ambulanten Bereich

Eine festgestellte Besiedlung mit MRSA (Methincillin resistentem Staphylocccus aureus)  erfolgreich zu beseitigen ist das Ziel der sogenannten Sanierungsmaßnahme. Nur wenn die Sanierungsmaßnahme (Dekolonisation) gewissenhaft und vollumfänglich durchgeführt wird, besteht Aussicht auf einen dauerhaften Sanierungserfolg.

Wichtig zu wissen ist, dass MRSA relativ lange auch auf unbelebten Oberflächen überleben und hiervon ausgehend den Menschen wieder besiedeln kann.

Eine Sanierungsbehandlung ist aufwändig und nur dann wirksam, wenn auch die unmittelbare Wohnumgebung und die Gegenstände des täglichen Bedarfs in die Sanierungsmaßnahme einbezogen werden. Die erarbeiteten Empfehlungen zur MRSA-Sanierung stellen den Mindestumfang der erforderlichen Maßnahmen dar. Insbesondere bei Erfolglosigkeit der Sanierungsmaßnahme sollten weitere mögliche Infektionsquellen bzw. Mechanismen, die zu einer Rekontamination (Wiederbesiedlung) führen könnten, kritisch geprüft und gegebenenfalls in die Maßnahmen einbezogen werden.

Informationen zur Durchführung der MRSA- Sanierung für Betroffene und Angehörige finden Sie in unserem Informationsflyer (s. rechte Spalte)

Die Fachempfehlungen für Ärzte und medizinisches Fachpersonal zur MRSA- Sanierung und Durchführung der Kontrollabstriche sowie Empfehlungen zum Vorgehen bei ausbleibendem Sanierungserfolg siehe rechte Spalte.